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Welcher Tattoo-Style passt zu Dir? Kurzen Test machen und sofort herausfinden!

 

tm-blog-header-welcher-tattoo-style-passt-zu-dir-12-09-2019

Unterschiedliche Tätowierer = unterschiedliche Stile

Tattoo-Styles im Überblick – Welcher Tattoo Style passt zu mir?

Die Kunst des Tätowierens nimmt schon seit Jahrtausenden einen festen Platz in verschiedenen Kulturen rund um den Globus ein. In Deutschland erfreut sich die Tattookunst seit den 1980ern wachsender Beliebtheit – inzwischen ist etwa jeder fünfte Deutsche tätowiert. Angesichts der wachsenden Akzeptanz von Tätowierungen in der Gesellschaft spezialisieren sich immer mehr talentierte Künstler auf die Stecherei und können vom Tätowieren leben. Kein Wunder, dass sich so mancher Trendsetter von den anderen abhebt. Die Zeiten von "Knast-Tattoos" und Einheits-Tribals sind längst vorbei – welche ästhetischen Strömungen es innerhalb der Tattooszene gibt und wie Du den passenden Stil für Deine Körperkunst auswählst, erfährst Du in unserer ausführlichen Übersicht. Ein kurzer Multiple Choice Test zu den beliebtesten Tattoostyles dient als kleine Entscheidungshilfe, falls Du noch an einem Konzept für Deine Körperkunst feilst.

Traditionelle und moderne Tattoo-Styles im 21. Jahrhundert

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Tattoobranche maßgeblich verändert: Immer mehr Menschen möchten ein Tattoo und es gibt immer mehr Künstler, die sich mit innovativen Styles einen Namen machen wollen. Auch die Materialien verändern sich – was vor 100 Jahren noch von Hand mit dicken Nadeln gestochen werden musste, erledigen Tätowierer heute mit präzisen Geräten, die bis zu 5000 Mal pro Minute zustechen können. Farben erscheinen strahlender und halten länger, gleichzeitig enthalten sie kaum noch Rohöl oder andere schädliche Stoffe. Erst diese Innovationen machten die bunten und auffälligen Tattoo-Styles von heute möglich.

Klassische Tattoo-Styles zur Orientierung für Unentschlossene

Manche Tattoo-Trends kommen und gehen, andere gelten als zeitlose Klassiker. Nicht jedes Tattoo passt auch zu jedem Typ – Individualität steht bei der Motivfindung trotz gewisser bestehender Strömungen im Mittelpunkt. Nur selten stechen Tätowierer zwei Mal das selbe Motiv. Viel mehr orientieren sie sich an einem bestimmten Stil und bringen Motive mit persönlichem Bezug ein. Eine Auflistung von Tattoo-Styles, die man aktuell auf Messen und in führenden Studios findet, hilft bei der Orientierung:

 

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Welcher Tattoo-Style passt am besten zu Dir?

1. Stick and Poke Tattoos

Stick and Poke Tattoos sind simpel gehaltene, meist einfarbig schwarze Tattoos ohne Schattierungen. Auch große Farbflächen werden mit einzelnen Konturnadeln gestochen und erhalten so eine interessante Struktur. Die Tattoos im DIY-Style wirken hochwertig und stylisch, sofern sie aus professioneller Hand stammen – süße Girlie-Motive mit starken Konturen und feinen, gepunkteten Mustern werden am häufigsten gewählt. Möchtest Du eine Erinnerung festhalten oder ein Freundschatstattoo an einer unauffälligen Stelle tragen, ist dieser Style möglicherweise der richtige für Dich.

Was macht Stick and Poke Styles aus?

  • Einfarbig schwarze Tattoos, wirken besonders schön auf heller Haut.
  • Klare Linien und Punkte anstelle von Schattierungen.
  • Geeignet für kleine, symbolhafte Motive.

2. Blackwork

Blackwork Tattoos stellen eine Weiterentwicklung von klassischen Tribals dar. Geometrische Motive und Mandalas dienen als Grundlagen für die Entwicklung von komplexen Motiven. Die Tattoos wirken nur auf einer gewissen Fläche – planst Du einen Sleeve oder ein großflächiges Tattoo am Rücken oder an der Brust, wirken Blackwork Motive symmetrisch und clean. Neben traditionellen Motiven aus dem asiatischen Raum können Blackworks auch aus modernen, klaren Mustern und Formen bestehen. Bei diesem Tattoostyle ist es besonders wichtig, dass der Tätowierer sauber arbeitet und die Abheilung ohne Probleme verläuft – auch mit kleinen Blackwork-Motivwünschen solltest Du deshalb zu einem Spezialisten für die aufwendige Technik gehen.

Verschiedene Blackwork Styles für verschiedene Tattoo-Typen

  • Mandala-Motive wirken feminin und zart.
  • Symmetrische Muster können auch als Hintergrund für kleine Tattoos dienen (Auffüllen kleinerer Motive zu kompletten Sleeves).
  • Nur für Sleeves und große Flächen geeignet.

3. Black and Grey

Schwarze Tattoofarbe lässt sich durch die Zugabe von Wasser ähnlich aufhellen wie Tusche oder Bleistiftradierungen. Diesen Effekt nutzen viele Tätowierer zur Erstellung von realistischen Schwarz-Weiß-Motiven, die möglichst detailgenau und brillant wirken sollen. Nahezu jedes Motiv kann im Black and Grey Style gestochen werden. Viele Fans der Stilrichtung bleiben dem Black and Grey Style ihr Leben lang treu, da die Motive sich nur schwer mit anderen Styles vereinen lassen.

Was ist bei Black and Grey Tattoos zu beachten?

  • Passt zu bedeutungschweren Motiven.
  • Für dunkle und für helle Hauttypen geeignet.
  • Schwer mit anderen Styles kombinierbar.
  • Mittelgroße und große Motive ohne Hintergrund eignen sich am besten für die Technik.

4. Trash Polka

Trash Polka Tattoos sind ein relativ neuer Trend und stammen aus der kreativen Hand des Tattoo-Teams im Buena Vista Tattoo Club in Würzburg. Der Tattoostyle ist inzwischen weltweit bekannt – internationale Tattoo-Größen kopieren den collagenhaften Stil und tragen so zur Bekanntheit des Trash Polka Styles bei. Die großflächigen Motive bestehen aus verschiedenen realistischen Elementen wie Schrift, Farbspritzern, Fotografien und naturalistischen Motiven. Jedes Motiv dreht sich um eine individuelle Thematik. Auffällig ist auch die Farbgebung: Für Trash Polka Tattoos nutzen Künstler ausschließlich schwarze, weiße un rote Tattoofarbe.

Woran sind Trash Polka Tattoos zu erkennen?

  • Collagen mit verschiedenen realistischen Elementen.
  • Farbgebung: Schwarz und weiß mit roten Highlights.
  • Häufig werden Elemente aus der Druckindustrie verwendet: Zeitungsausschnitte, handgeschriebene Botschaften, Fotos und Tintenflecken kommen häufig vor.

5. Classic Americana / Old School

Der klassisch-amerikanische Tattoostyle wurde in den 1930ern von Norman “Sailor Jerry” Collins entwickelt und erfreut sich bis heute größter Beliebtheit. Indianer- und Seemannsmotive, Werkzeuge, Waffen, Frauenportraits und Pin Ups gehören zu den Standard-Motiven dieses Styles. Je härter, desto besser – dieser Tattoostyle ist etwas für selbstbewusste Träger, die ihre Persönlichkeit symbolisch festhalten wollen.

Merkmale von Old School Tattoos im Überblick

  • Klare Linien, reine Farben, keine oder kaum Schattierungen.
  • Die Motive dürfen ruhig etwas übertrieben sein.
  • Der Style eignet sich für kleine und mittelgroße Motive.

6. Portraits

An ein Portrait-Tattoo solltest Du nur einen absoluten Profi heranlassen. Ein Portrait ist eine kunstvolle Hommage an berühmte Persönlichkeiten, Freunde oder Familienmitglieder. Die realistischen Portraits und Büsten können in schwarz-weiß oder im Stil eines Ölgemäldes gestochen werden – Portraits in Fotoqualität kann auch der beste Tätowierer nicht anfertigen.

Daran erkennst Du ein gutes Portrait-Tattoo

  • Nicht nur Schattierungen, sondern auch weiße Highlights wurden sauber ausgearbeitet.
  • Schwarz-weiße Portraits wirken wie Bleistiftzeichnungen, bunte Portraits wie hochwertige Ölgemälde.
  • Ein gutes Portrait braucht Platz und sollte nicht zu klein gestochen werden.

7. Surrealistische Tattoos

Egal, ob Dein Tätowierer ein eigenes kreatives Motiv entwirft, oder ob Du ein surrealistisches Motiv von Künstlern wie Salvadore Dalí oder Jean Cocteau wählst: Ein surrealistisches Tattoo macht interessant und Betrachter können kaum wegschauen. Beim Surrealismus kommt es ganz auf das Motiv und die Message an – traumhafte Motive werden mit verschiedenen Mitteln umgesetzt und verleihen ihrem Träger eine besondere Aura. Möchtest Du mit einem Tattoo einen Teil Deiner Persönlichkeit nach außen tragen, ist dieser Tattoostyle die richtige Wahl.

So findest Du ein kunstvolles surrealistisches Motiv für Deine Haut

  • Der Surrealismus der 1930er hat viele ästhetische Motive hervorgebracht, die sich als Tattoomotive eignen.
  • Surrealistische Tattoos zeigen, wie es im Inneren ihres Trägers aussieht: Bist Du ein bunter oder ein grauer Typ?
  • Traummotive weisen häufig auf Ängste, Tugenden und Leidenschaften hin. Was macht Dich aus?

8. Biomechanical Tattoos

Biomechanical Tattoos decken meist ganze Körperpatien ab und vermitteln den Eindruck, unter Deiner Haut stecke etwas anderes. Die Tattoos werden nicht vorgezeichnet, sondern direkt auf der Haut vorgezeichnet und bei größeren Projekten mit verwässterter schwarzer Farbe vorgeritzt. Klassische Biomechanicals zeigen einen androidenhaften Körperbau, der bei gut trainierten Menschen besonders gut zur Geltung kommt.

Wie können Biomechanical Tattoos gestaltet werden?

  • Darstellung futuristischer Technik, Sci-Fi Elemente.
  • Schwarz-weiße Stahl-Optik oder bunte Hydraulik- und Lichtelemente.
  • Alternativen: Realistische Darstellung von Muskelsträngen auf der Haut, Skelett-Formen und Organe an entsprechenden Körperstellen.

9. Irezumi

Irezumi ist das japanische Wort für Tätowieren und beschreibt die traditionelle japanische Tattookunst, die seit Jahrhunderten gepflegt und perfektioniert wird. Die bunten Motive mit dezenten Farben mussten japanische Ehrenmänner und -frauen sich ursprünglich innerhalb der Gesellschaft, in der sie verkehrten, verdienen. Nicht der Träger wählte das Motiv, sondern ihm wurde ein Kunstwerk entsprechend seiner Persönlichkeit und seiner Taten zugeteilt. Heute bringen viele westliche Tätowierer neue Elemente und Ideen in den Style ein und Du musst nicht den Hass der Yakuza fürchten, wenn Du ein Irezumi trägst.

Was macht Irezumi Tattoos aus?

  • Feine Linien und aufwendig ausgearbeitete Hintergründe mit vielen Details.
  • Sehr farbenfrohe Motive mit Mol- oder Pastelltönen, selten knallige Farben.
  • Typisch japanische Motive und Symbole: Geishas, Samurais, Tiere, Blüten, Wellen.
  • Irezumis sind traditionell sehr großflächig und werden meist als Sleeves oder als Back Pieces getragen.

10. New School

New School Tattoos sind bunt, groß und voller verrückter Ideen: Häufig werden ganze Fantasiewelten mit comichaften Figuren oder Tieren im Mittelpunkt erschaffen. Auch bekannte Figuren aus Games, Comics, Serien und Filmen werden als Motive genutzt und teilweise völlig neu erfunden. Da grelle Tattoofarben häufiger Industriefarben und andere fragwürdige Stoffe enthalten als dunkle Farben, solltest Du Dich vor dem Tätowieren genau über die genutzten Farben informieren und nur einen seriösen Tätowierer mit gutem Ruf an das Motiv heranlassen.

Was zeichnet New School Tattoos aus?

  • Hochwertige, comichafte Motive mit fantasievollen Figuren und Hintergründen.
  • Knallige Farben und lückenlose Ausarbeitung.
  • Für mittelgroße und große Motive mit Hintergrund geeignet.




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