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Was ist ein Blow out?

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In den meisten Fällen lässt ein Blowout das Tattoo fleckig, verschwommen und ungleichmäßig aussehen.

Was ist ein Blow out?

Wer das Wort "Blowout" hört, denkt vielleicht zunächst an ausströmendes Erdöl oder Erdgas. Doch in der Tattoo-Branche hat das Wort noch eine andere Bedeutung. Hier steht es für austretende Farbe. Also für Farbe, die nicht exakt an der vorgesehenen Hautstelle bleibt, sondern verläuft.

Wie sieht ein Blowout aus?

Blowouts können in verschiedenen Formen und Stärken auftreten. Manche bemerkt man vielleicht kaum, andere sind sehr deutlich. In den meisten Fällen lässt ein Blowout das Tattoo fleckig, verschwommen und ungleichmäßig aussehen. Die Farbe verteilt sich manchmal an Stellen, die außerhalb des für das Tattoo gesteckten Rahmens liegen. Denke dir einfach ein Malbuch, bei dem du mit der Tusche aus Versehen zu dicht an die Umrandung gelangt bist und die Farbe dann über den Rand läuft. So sehen die meisten Blowouts auch aus. Außerdem kann es zu Vermischungen unter den Farben kommen, sodass sich beispielsweise ein klares Rot mit einem satten Grün zu einem hässlichen Braun vermengt.

Wie kommt es zu einem Blowout und wie kann er verhindert werden?

Ein Blowout ist grundsätzlich immer das Ergebnis einer wenig effizienten Nutzung der Nadel. So kann es beispielsweise sein, dass der Tätowierer die Tusche mit der Nadel in tiefere Hautschichten einbringt, als es eigentlich nötig und sinnvoll wäre. Der Druckunterschied und die Zellstruktur in diesen tieferen Schichten bringen die Farbe zum Verlaufen. So entstehen unerwünschte und unvorhergesehene Farbverläufe in den verschiedenen Hautschichten. Die meisten der Blowouts sind sofort zu sehen, nachdem die Nadel des Tätowierkünstlers die falsche Hautschicht erwischt hat. Manchmal kann es aber auch bis zu ein paar Wochen dauern und die austretende Farbe wird sichtbar, während deine Haut heilt.

Natürlich spielt das Bindegewebe des Kunden auch eine große Rolle beim Thema Blowout. Hier kommt es darauf an ob der Kunde ein schwaches Bindegewebe hat und sich die eingesetzten Pigmente nicht in der vom Tätowierer vorgegebenen Linie halten können.

Es gibt in der Handhabung viele Ursachen für die Fehler. Die häufigsten wollen wir im folgenden Teil besprechen.

 
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Es gibt in der Handhabung viele Ursachen für die Fehler

  1. Der Tätowierer setzt - wie schon erwähnt - die Nadel zu tief in die Haut oder setzt den Einstichwinkel falsch, sodass die Farbe aus der Nadel in das Nachbargewebe läuft. Das passiert vor allem unerfahrenen Tätowierern und kann auch für dich als Kunde sehr schmerzhaft sein. In gewissen Hautbereichen kann es selbst für erfahrene Tätowierkünstler recht schwierig sein, solche Blowouts zu vermeiden. Es muss also nicht immer am Tätowierer liegen, wenn ein Blowout auftritt.

  2. Wenn die Haut sehr dünn ist, kann es ebenfalls leicht zu einem Blowout kommen. An bestimmten Körperpartien ist die Haut dünner als an anderen Stellen. Damit steigt leider auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort ein Blowout bildet. Das kann beispielsweise die Haut an den Kniekehlen betreffen, an den Handrücken, Armbeugen, Handgelenken, Knöcheln, Fingern, Zehen oder Fußrücken. Auch Partien, die von vielen Nerven durchzogen sind, weisen eine höhere Gefahr eines Blowouts auf.
    Auch hier gilt, dass ein erfahrener Künstler weniger dazu neigt, einen Blowout zu verursachen, ausgeschlossen ist es jedoch nie.

  3. Die Haut wird beim Tätowieren zu stark gedehnt und gezogen. Damit die Nadel an der richtigen Stelle angesetzt werden kann, muss die Haut leicht straff gezogen werden, um eine ebene Fläche zu gewährleisten - das ist normal. Wenn die Haut jedoch zu sehr gedehnt oder gar gezerrt wird, vor allem an einer dünneren Stelle, kann es passieren, dass der Einstichwinkel nicht mehr stimmt und das wiederum kann dazu führen, dass die Farbe verläuft.

Was kann ich tun, damit es nicht zu einem Blowout kommt?

Vorbeugend gibt es nur eine halbwegs sichere Möglichkeit: Suche dir einen möglichst erfahrenen Tattoo-Künstler. Wähle am besten keine schwer zu stechenden Körperstellen. Achte darauf, dass während der Prozedur die Haut nicht zu stark gedehnt wird. Aber auch trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen kannst du nie hundertprozentig sicher sein, dass keine Fehler passieren. Wenn das Malheur einmal da ist, gibt es leider keine Korrekturmöglichkeit mehr. Möglich ist jedoch, den Blowout durch Nachstechen möglichst unauffällig erscheinen zu lassen. Frage einen guten Tattoo-Künstler, ob er um die "Problemzone" ein sogenanntes Cover up machen kann, um die Farbausläufer möglichst unauffällig zu gestalten.





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