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Temporäre Tattoos - ein guter Ersatz für echte Tätowierungen?

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Vorbereitung für ein Airbrush-Tattoo

Sind temporäre Tattoos ein guter Ersatz für echte Tätowierungen?

Klebetattoos, Henna und andere temporäre Körperbemalungen sind nicht nur bei Kindern beliebt. Viele Hersteller von Tattooprodukten bieten nebenbei auch Transferfolien für temporäre Tätowierungen oder sogenannte Bio-Tattoos mit Farben an, die nach einer Weile verschwinden sollen. Funktionieren diese Techniken wirklich und ist das Ergebnis mit echten Tattoos vergleichbar? Wir haben es im Lockdown für Euch getestet und klären euch auf.

Möglichkeiten für temporäre Tattoos

Ein Tattoo, das sich nach einigen Wäschen von alleine löst oder nach einiger Zeit einfach verschwindet – für Trendjäger ein Traum, für Oldschool-Fans ein absoluter Horror. Für beide Seiten gibt es Pro- und Contra-Argumente. Schauen wir uns zunächst an, mit welchen Methoden temporäre Tattoos gemacht werden:

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1. Klebetattoo

Kleine Klebetattoos aus der Kaugummipackung gehören der Vergangenheit an, die Technik bleibt aber die Gleiche. Ein Druckmotiv wird auf eine Transferfolie aufgebracht und mit Wasser gelöst. Pfiffige Papier- und Bastelanbieter verkaufen freie Bögen zum Selbstbedrucken für Laser- und für Tintenstrahldrucker. So kannst Du kleine und große Motive frei gestalten und in Druckqualität auf Deine Haut aufbringen. Mit der gleichen Technik kannst Du übrigens auch Kerzen, Kunststoffoberflächen und glattes Holz "tätowieren".

Vor- und Nachteile
  • + Schnell und einfach fotorealistische Motive auf die Haut bringen.
  • + Leicht und rückstandslos abzuwaschen.
  • - Hält nur bis zur nächsten Dusche.
  • - Nur sehr kleine Motive können aufgebracht werden.
  • - Keine natürliche Tattoo-Optik (Druckmotive)

2. Henna Tattoo

Henna ist ein Farbstoff aus Pflanzenpulver, der traditionell in Indien und in Pakistan als Körperschmuck auf die Haut gemalt wird. Arme, Hände und Füße werden mit floralen Mustern und Mandalas bemalt. Auch europäische Hersteller bieten Hennastifte und echte Hennafarben zum Bemalen der Haut an. Die Farbe ist in der Regel vollkommen ungefährlich und verschwindet nach einigen gründlichen Hautwäschen wieder. Mit Hennafarbe lassen sich jedoch nur grobe Motive mit starken Konturen malen.

Vor- und Nachteile
  • + Ungiftig
  • + Esoterischer Style
  • - Nur grobe Muster können gemalt werden.
  • - Die Farbe bleicht langsam aus und verschwindet nicht nach einer Wäsche.
 
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Klebetattoos sind beliebt bei Kindern

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Henna-Tattoo im klassischen Stil

3. Bio-Tattoos

Der Begriff Bio-Tattoo ist eigentlich irreführend: Schließlich handelt es sich bei Biotattoos nicht um besondere Tattoofarbe, sondern eine besondere Nadeltechnik. Das hängt mit der Regeneration unserer Haut zusammen. Normale Tattoos werden in die Dermis gestochen, die untere Hautschicht, die sich nicht erneuert. Darüber liegt die dünne Epidermis, die laufend abstirbt und regeneriert. Die Zellen verändern sich also und Pigmente werden mit der Zeit einfach abgestoßen. Genau darauf setzen Tätowierer, die Bio-Tattoos anbieten. Das Tattoo wird gezielt zwischen Epidermis und Dermis gestochen und verschwindet im Idealfall nach wenigen Monaten.

Vor- und Nachteile
    • + Optik: Ein frisch gestochenes Bio-Tattoo sieht genau so aus wie ein echtes.
    • + Das Stechen von Bio-Tattoos tut nicht so weh wie bei normalen Tattootechniken.
    • + Idealerweise verschwindet das Motiv nach einigen Monaten.
    • - Motive verschwinden nicht plötzlich, sondern werden zuerst zu gräulichen Schatten, die sich langsam auflösen.
    • - Wird die gewünschte Hautschicht nicht exakt getroffen, bleibt ein grauer Schleier zurück oder das Tattoo verschwindet gar nicht.

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Ist falsch gleich fake?

Ein "falsches" Tattoo ist wie ein Schmuckstück: Eine kleine Körperverzierung, die keinen Anspruch auf Tiefsinnigkeit erhebt und rein dekorativ wirken soll. Für Partys, Festivals und besondere Anlässe sind temporäre Tattoos also perfekte Accessoires. Wer den Tattoo-Style lebt, der wird sich mit einem kleinen Abziehbild jedoch nicht zufrieden geben. Tattoos erfüllen häufig nicht nur modische Zwecke, sondern dienen ihren Trägern als Anker und als ewige Erinnerungen. Diese persönliche Bedeutungsebene lässt sich mit einem temporären Tattoo natürlich kaum nachahmen. Trotzdem haben Bio-Tattoos und Klebemotive durchaus ihre Daseinsberechtigung und sollen klassische Tattoos schließlich nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Einsatzmöglichkeiten für temporäre Tattoos

Wirklich jeder kennt diesen Film in- und auswendig. Die Musik, die Gags, sogar die Farben sind absolut ikonisch. Kaum etwas könnte 80er- und 90er-Kinder besser an ihre Kindheit erinnern. Achtung: Auf Partys wird es sich keiner nehmen lassen, Dich sofort auf Dein Kevin-Tattoo anzusprechen.

Manchmal darf Hautbemalung einfach nicht fehlen, um eine lockere Atmosphäre zu schaffen und in der Masse aufzufallen. Für manche hat das bunte Bemalen des Körpers auch eine spirituelle Bedeutung. Zu diesen Gelegenheiten bieten sich temporäre Tattoos absolut an:

  • Disco, Festival, Party: Klebetattoos können mit tollen Effekten hergestellt werden, die normale Tattoos nicht hergeben. Lass Deinen Körper glitzern, funkeln und leuchten! Es gibt zwar auch permanente Glow-Tattoofarbe zum Tätowieren, diese hat aber zurecht einen sehr schlechten Ruf in der Tattooszene. Bevor Du Deine Gesundheit gefährdest und einen nicht korrigierbaren Fehler machst, greife lieber zur Klebeversion.
  • Babyparty und Partnerbemalung: Henna-Farbe ist absolut ungiftig und unschädlich für Schwangere. Für entspannende Stunden zu zweit oder mit Freundinnen kannst Du also unbesorgt eine Henna-Party vorbereiten. Das Bemalen des Körpers beruhigt und stärkt das Selbstwertgefühl. Nach ein paar Duschen ist der Bauch wieder ganz sauber.
  • Für Kinder und Teenager: "Ich will aber ein Tattoo!" – Zugegeben, nicht ganz so schlimm wie der jugendliche Wunsch nach Brustvergrößerungen und aufgespritzten Lippen. Trotzdem raten Tätowierer davon ab, Minderjährigen sogenannte "Muttizettel" zum Tätowieren auszuhändigen. Auch Biotattoos können mehrere Jahre lang halten und bringen einige gesundheitliche Risiken mit sich. Echtes Tätowieren also nur ab 18!

 

Tags: Tattootrends
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