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Selbstgestochene Tattoos – Kann das funktionieren? Unsere Tipps

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Tätowieren ist nur etwas für professionelle Tattoo-Künstler

Selbstgestochene Tattoos – Kann das funktionieren?

Für manche haben selbstgestochene Tattoos vielleicht etwas Verruchtes – der Stick and Poke Trend, der heute auch von gefragten Künstlern und Studios angeboten wird, findet seine Wurzeln schließlich in selbstgemachten Sticheleien. Das kleine Geheimnis unter der Haut kann ohne professionelles Werkzeug, geprüfte Farben und die ruhige Hand eines Profis allerdings schnell zum infektiösen Albtraum werden. Warum selbstgestochene Tattoos fast immer eine dumme Idee sind und wie Du ein angerichtetes Übel zumindest richtig nachversorgen kannst, erfährst Du im kurzen DIY-Tattoo Ratgeber.

Wann macht ein DIY-Tattoo Sinn?

Kurz – Tätowieren ist nur etwas für professionelle Tattoo-Künstler, die viel Übungszeit investieren, bevor sie sich an echte Haut wagen. Die eigene Haut ist zwar eine gute Übungsfläche für angehende Tätowierer, aber auch ein begrenzter Rohstoff. Als künftiger Star der Tattoo-Szene willst Du selbst schließlich als Aushängeschild dienen und nicht mit Anfänger-Kritzeleien übersät sein. Auch gestandene Tätowierer lassen ihre eigenen Tattoos deshalb lieber von Kollegen und Freunden aus der Szene stechen. So kann nichts passieren, wenn der Kreislauf schlapp macht und die Perspektive stimmt aus jedem Blickwinkel.

 
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Die Haut wird stärker gereizt als bei professionellen Maschinen

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Schlaf nochmal drüber

Vier gute Gründe, warum Du Dein Tattoo auf keinen Fall selbst stechen solltest

  • DIY-Tattoos der "alten Schule" (also mit Nadel und Tinte) entzünden sich fast immer, was den Heilungsprozess velangsamt und im schlimmsten Fall zur Sepsis (Blutvergiftung) führen kann.
  • Die Haut wird stärker gereizt als bei professionellen Maschinen und die Narbenbildung ist extremer. Mit einer Näh- oder Stecknadel fügst Du Deiner Haut grobe Verletzungen zu, die sich nach dem Abheilen meist deutlich vom Rest der Haut abheben.
  • Beim Stechen ohne Tattoomaschine werden Farbpigmente ungleichmäßiger verteilt als im professionellen Studio. Wolken- und Schattenbildungen, sichtbare Poren im Tattoo und andere Schönheitsfehler treten häufig auf. Außerdem lässt sich so ein Tattoo schlechter per Laser entfernen, da viele Farbpigmente einfach zu tief in der Haut sitzen.
  • Ohne unbequeme Verrenkungen kannst Du eigentlich nur Deine Beine oder Deinen linken Arm (oder den rechten bei Linkshändern) bearbeiten. Realistische Schattierungen und frei auf die Haut gezeichnete Motive lassen sich aus dieser Sicht kaum darstellen.

Sicherheitshinweise für selbstgestochene Tattoos

Wenn Du trotz aller Warnungen der Meinung bist, Dein nächstes Tattoo selbst stechen zu müssen, solltest Du einige Sicherheitshinweise beachten. So minimierst Du das Risiko für Komplikationen und kannst auf ein ansehnliches Ergebnis hoffen.

  • Nutze auf keinen Fall Sicherheits- oder Nähnadeln zum Stechen. Eine echte Tattoo-Maschine sollte es schon sein.
  • Asche, Ruß und Füllertinte eignen sich nicht als Tattoofarben.
  • Halte Dich exakt an die Vorschriften zur Nachversorgung frischer Tattoos.
  • Desinfiziere die Haut vor dem Tätowieren. Auch Härchen sollten vorher entfernt werden, damit sie nicht einwachsen können.
  • Trage unbedingt Handschuhe, insbesondere wenn Du Dein DIY-Tattoo zusammen mit einem Freund stichst.

Die richtige Nachbehandlung für selbstgestochene Tattoos

Ob selbstgestochen oder professionell gepiekst – die Nachversorgung für Tattoos gestaltet sich bei allen Methoden ähnlich. Wenn Du Dein Tattoo selbst stichst, bereite die Erstversorgung gut vor und lege einen TattooMed Tattoo Protection Patch aus oder schneide den TattooMed Tattoo Protection Film zurecht. Treten Komplikationen wie Borkenbildung oder Blutungen auf, wende Dich sofort an einen Hautarzt.

Behandlungstipps von Tag 1 bis zur Abheilung

  • Nach dem Stechen muss die frische Tätowierung vorsichtig gesäubert werden. Lege danach so schnell wie möglich einen TattooMed Tattoo Protection Patch auf oder decke die Wunde mit sauberer Frischhaltefolie ab.
  • Lasse die Wunde danach für 24 Stunden in Ruhe. Unter dem TattooMed Tattoo Protection Patch kann sich so ein gesundes Wundklima bilden.
  • Säubere das frische Tattoo einmal täglich mit dem beruhigenden TattooMed Cleansing Gel und decke die Haut mit einem neuen TattooMed Protection Patch ab.
  • Fängt die frisch tätowierte Haut an zu pellen oder fühlt sie sich trocken an, entferne die Frischhaltefolie und creme Dein Tattoo mehrmals täglich mit der TattooMed After Tattoo Pflegelotion ein.
  • Versorge die Haut regelmäßig mit Feuchtigkeit, bis die Wundheilung vollständig abgeschlossen ist. Mit der TattooMed Daily Tattoo Care Creme schützt Du Dein neues Tattoo nach der Abheilung vor UV-Strahlung.

Schlaf nochmal drüber

DIY-Tattoos entstehen meistens unter extremen Bedingungen: Du bist vielleicht noch zu jung zum Tätowieren, kannst Dir ein Tattoo nicht leisten oder möchtest einfach nicht auf einen Termin warten. Kommst Du spontan auf eine Tattoo-Idee, tu Dir selbst einen Gefallen und greife nicht sofort zur Nadel. Nimmst Du blutverdünnende Medikamente oder stehst Du bei Deiner großen Idee unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, vergiss das DIY-Tattoo lieber gleich. Ist das Blut verdünnt, werden Farbpigmente einfach aus der Wunde gespült und das Tattoo wird garantiert ein Reinfall. Ein Tattoo bleibt für immer unter der Haut – gönn Dir deshalb etwas Bedenkzeit und denke darüber nach, ob die Investition für ein professionell gestochenes Motiv sich vielleicht doch eher lohnen könnte.

 

Tags: Gesundheit
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