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Pro und Contra von White Ink Tattoos – Was steckt hinter den weißen Motiven?

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White Ink - durch Instagram wieder populärer

Pro und Contra von White Ink Tattoos – Was steckt hinter den weißen Motiven?

White Ink Tattoos spalten die Geister. Sie sind unauffällig, irgendwie aber auch nicht! Für Tattoofans ist so ein weißes Motiv ein echter Hingucker. Der Trend existiert schon seit 20 Jahren, durch Instagram und Co. wird die Technik aktuell aber immer häufiger im Tattoostudio gewünscht. So ein White Ink Tattoo solltest Du Dir jedoch nicht unüberlegt stechen lassen. Die außergewöhnlichen Farben haben nämlich außergewöhnliche Eigenschaften. Diese 5 Dinge solltest Du unbedingt wissen, bevor Du Dich unter die Nadel legst:

1. Titandioxid – Gefährlich oder unbedenklich?

Das Weiß in weißen Tattoofarben ist ein Stoff, der auch in Kosmetika, in der Tablettenproduktion und sogar für Autolack verwendet wird: Titandioxid. Das Weißpigment gilt als unbedenklich, obwohl mehrere Studien seit 2017 belegen, dass der Stoff krebserregend sein kann. Natürlich macht Titandioxid auch Käse, Marzipan und Saucen heller, ohne eine Gefahr für Leib und Leben darzustellen - trotzdem solltest Du diesen Faktor bedenken, bevor Du Dir Titandioxid unter die Haut stechen lässt. Reinigend wirkt so ein Tattoo höchstens für die Seele und nicht für den Körper. :-)

2. White Ink wird nie komplett weiß

Weiße Tattoofarbe kann mit anderen Farben vermischt werden und ist in allen Pastelltönen enthalten. Wird nur Weiß genutzt, schimmert die natürliche Pigmentierung der Haut leicht hindurch. Manche Tätowierer fügen dem Weißton bunte Farbpigmente hinzu, damit das White Ink Tattoo später rosa, mintfarben oder bläulich schimmert. Frisch gestochene White Inks sehen zwar strahlend weiß aus, der Effekt nimmt während des Regenerationsprozesses aber stark ab und das Motiv wird leicht transparent.

3. Welcher Hauttyp ist der Richtige für White Inks?

Bei weißen Motiven ist es genau wie bei schwarzen und bunten Tattoofarben: Der natürliche Hautton schimmert immer leicht hindurch. Deshalb wirken unterschiedliche Farben anders bei hellen und bei dunklen Hauttypen. White Ink ist auf dunkler Haut deutlicher erkennbar als auf weißer Haut. Auf dunkler Haut bleicht weiße Farbe allerdings auch schneller aus und verliert eher an Leuchtkraft. Bei sehr hellen Hauttypen sind White Ink Tattoos manchmal nur fühlbar und kaum sichtbar.

4. White Ink verändert das Hautbild

Tattoos mit hohem Weißanteil verhalten sich anders unter der Haut als schwarze Farben. Bei vielen stehen White Ink Tattoos leicht ab und schwellen in der Sonne an. Das liegt daran, dass die Metalloxide stärker auf UV-Strahlung und Reizungen reagieren als herkömmliche Farbstoffe. Außerdem können weiße Pigmente nicht mit gängigen Lasertechniken entfernt werden. Wenn Du ein White Ink mit bunter Farbe überstichst, wird es sich also trotzdem leicht abheben und fühlbar bleiben.

5. Wähle ein einfaches Motiv

Anders als gewöhnliche Tattoofarben ist White Ink Farbe relativ dick und lässt die Haut auch bei korrekter Tattootechnik leicht anschwellen. Komplexe Motive oder Miniature Tattoos sollten deshalb immer mit schwarzer Grundfarbe gestochen werden. Damit die Konturen sich von der Haut abheben und erkennbar sind, sollten die Feinheiten im Motiv nicht zu klein sein. Dicke, klare Konturen heben sich am besten von der Haut ab und sind auch ohne Vorbräunen zu sehen.

Weiße Highlights für mehr Glanz und Tiefe

Beliebt unter Tattoofreunden ist die Kombination aus weißen und schwarzen Tattoofarben. Weiße Highlights, die sich optisch und haptisch leicht vom restlichen Tattoo abheben, bringen Brillanz in jedes Motiv. In kleinen Dosen werden weiße Highlights für Portraits ebenso genutzt wie für Mandalas, Space Tattoos und New School Motive.

Vor- und Nachteile im Überblick

  • + Weiße Highlights lassen Tattoos realistischer wirken.
  • + Kontraste bringen Tiefe in Motive.
  • + Pastellfarben und Grautöne sind mischbar.
  • + Auf heller Haut nur bei Bräunung oder Rötung sichtbar.
  • - Titanoxid steht in Verdacht, krebserregend zu sein.
  • - Die Tattoos heben sich auch nach Jahren fühlbar ab.
  • - White Ink steht nicht jedem! Manche Motive wirken nur auf dunkler Haut schön, andere sind auf heller Haut ästhetischer.
  • - Die Farbe lässt sich nicht mit Lasertechnik entfernen.

Ideen für White Ink Tattoo

Weil White Inks auf heller Haut nur bei leichter Rötung oder Bräunung zu sehen sind, wählen viele Träger geometrische Motive oder sehr kleine Icons. Bei Mandalas macht es nichts aus, wenn das Motiv nur teilweise sichtbar ist. Diese Motive werden häufig als White Ink gestochen, weil sie auch leicht umrissen schon sehr leicht erkennbar sind: Beliebte White Ink Motive

  • Blumen
  • Mandalas
  • Geometrische Muster
  • Kleine Icons (Herzen, Kronen, einfache Formen)

Diese Motive sind eher ungeeignet für die Technik

  • Schriftzüge
  • Komplexe Motive (Tiere, klassische Oldschool Motive)
  • White Inks funktionieren nicht als Cover-up für dunkle Motive. Auf geschwärzter Haut wirkt die Farbe eher gräulich.

 

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