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Old School Tattoos: Ein Klassiker in der Tattoo-Szene

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In der westlichen Kultur verbreitete sich der Tattoo-Kult hauptsächlich in den 1920er Jahren.

Old School Tattoos: Was bedeuten sie und wo kommen sie her?

Heutzutage sind Old School Tattoos ein echtes Statement, in den 20er Jahren waren sie jedoch noch absoluter Tattoo-Standard und vorallem unter Seeleuten und Soldaten beliebt. Die farbintensiven und auffälligen Motive sind auch nach vielen Jahren gut zu erkennen und verleihen ihren Trägern etwas Raues und Hartes. Aber was bedeuten eigentlich Rosen, Flaschen, Schwerter und Pin Ups und wo kommen die verschiedenen Motive her? Wir haben alles Wissenswerte über den Old School Tattoo Style zusammengefasst:

Die Geschichte des Old School Tattoos

In der westlichen Kultur verbreitete sich der Tattoo-Kult hauptsächlich in den 1920er Jahren. Als Begründer des Old School Tattoo Styles gilt der Amerikaner Norman Keith Collins "Sailor Jerry". Der Navy-Soldat erlernte bei Einsätzen in Südost-Asien die dortige Tattookunst und ließ sich nach seiner Navy-Karriere auf Hawaii nieder. Dort tätowierte er Seemänner und mutige Reisende, die den Style in die Welt hinaus trugen. Seit den 1990ern erlebt der Tattoostyle einen weiteren Aufschwung und ist heute fast schon salonfähig.

 
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Old School Tattoos für Romantiker und einsame Wölfe

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Seit den 1990ern erlebt der Tattoostyle einen weiteren Aufschwung

Was signalisiert ein Old School Tattoo?

Moderne, filigrane Tattoo-Trends lassen sich kaum mit Old School Tattoos vereinen – wahrscheinlich sind die groben Motive deshalb bis heute beliebt unter Tattoo-Fans. Mit einem Old School Motiv verstößt Du gegen Regeln: Gegen gesellschaftliche Normen, gegen Erwartungen und gegen Trends, die kommen und gehen. Ein Old School Tattoo sagt: Ich pfeife drauf. Wenn Du Dich mit dieser Message identifizieren kannst und auf farbintensive, auffällige Motive auf der Haut stehst, ist der Tattoostyle genau Dein Ding.

Beliebte Old School Motive und ihre Bedeutung

Wer sich die Galerien von Old School Tattoo Artists anschaut, dem fällt sicher auf: Einige Motive tauchen immer wieder auf und gehören anscheinend auf jeden tätowierten Körper. Typische Oldschool-Motive sind Kriegssymbole wie Waffen, Blut oder Totenköpfe sowie Raubtiere und Seemanns-Motive (Schiffe, Anker und Seemänner). Welches Motiv zu Dir passt, zeigt unser Old School Ratgeber:

1. Old School Tattoos für Freiheitsliebende und Naturburschen

  • Seemänner oder Indianer werden häufig ohne Körper dargestellt (Kopf oder Büste). Sie dienen als Schutzpatronen für ihre Träger.
  • Indianermotive im Allgemeinen stehen für Naturverbundenheit und innere Ruhe (Indianerschmuck, Tipis, Totempfahle, Waffen, Werkzeuge).
  • Auch Raubtiere werden häufig nur hals aufwärts abgebildet (auch ganze Körper kommen vor). Sie fletschen häufig die Zähne, zeigen ihre Krallen und sollen möglichst bedrohlich wirken. Wölfe, Bären, Pumas, Adler und andere amerikanische Tiere werden am häufigsten gestochen.
  • Schiffe stehen für Reisen, im wörtlichen und im übertragenen Sinne.
  • Die typischen Old School Schwalben auf der Brust sind seit den 1920ern beliebt.
  • Landschaften werden meist dick umrahmt und erinnern an Reiseziele und Lieblingsorte aus der Vergangenheit.

2. Old School Tattoos für Romantiker und einsame Wölfe

  • Herzen (gebrochen, aufgespießt oder brennend) sind sehr beliebte Motive unter Old School Fans.
  • Messer und Schwerter stehen für Herzschmerz und sollen ihren Trägern innere Stärke verleihen.
  • Schlüssel und Schlösser zieren Brust, Bauch oder Arme ihrer Träger. Diese Motive kamen im Laufe der Jahrzehnte dazu und sind heute vorallem bei weiblichen Tattoofans beliebt.
  • Pin-ups, Meerjungfrauen und sexuell anmutende Frauenmotive werden seit den 1950ern getragen (hauptsächlich von Männern).
  • Rosen werden häufig mit Totenköpfen, Stacheldraht oder Waffen kombiniert und verleihen Motiven einen romantischen Touch (der manchmal bewusst campy-kitschig wirkt).
  • Kirschen stehen für die Versuchung, für das Spielerische und für Genuss.

3. Old School Tattoos für Unerschrockene

  • Totenköpfe, Sensenmänner und Skelette dienen als Glücksbringer oder als Erinnerungen. Heutzutage werden auch häufig mexikanische Totenmasken im Old School Style gestochen.
  • Moderne und historische Waffen (Stichwaffen, Granaten, Gewehre, Pistolen, moderner auch Schlagringe) verleihen ihren Trägern Mut und dienen ebenfalls als Erinnerung an die eigene Sterblichkeit.
  • Dolche symbolisieren Gerechtigkeit und Schmerz. Viele Old School Fans lassen sich das Motiv auf den Unterarm oder in die Halsmitte tätowieren.
  • Würfel repräsentieren das Unbekannte, die Zukunft und Schicksal/Glück. In der Rockabilly-Szene sind Würfel und Spielkarten deshalb beliebte Motive. 4. Weitere beliebte Old School Motive und ihre Bedeutung
  • Der nautische Stern oder Kompass steht für Willensstärke und Unbeirrbarkeit. Schon in den 1920ern ließen sich Seefahrer gern einen Wegweiser unter die Haut stechen.
  • Patriotische Old School Tattoos stellen Flaggen, Wappentiere oder Umrisse von Staaten dar.
  • Moderne Tattookünstler können fast jedes Motiv zu einem ansprechenden Old School Motiv machen. Skylines, Autoteile und Werkzeuge aus bestimmten Berufsgruppen sowie andere Gegenstände wie Papierschiffe, Sanduhren, Süßigkeiten und Lippenstifte werden häufig im Old School Style gewünscht.

Worauf ist beim Stechen eines Old School Tattoos zu achten?

Old School Tattoos zeichnen sich durch dicke, schwarze Outlines und große Farbflächen aus. Das liegt daran, dass die Tattoo-Technik zu Zeiten von Sailor Jerry noch sehr grob war und Motive schnell Form und Farbe verloren. Die einfachen Motive waren trotz kleinerer Veränderungen auch nach Jahren noch leicht zu erkennen. Heute nutzen Tätowierer meist breite Instrumente, die aus mehreren kleinen Nadeln bestehen, die parallel in die Haut gestochen werden. Die einfarbigen Flächen neigen nach dem Stechen zur Borkenbildung – beachte deshalb unbedingt alle Pflegetipps Deines Tätowierers!

 

Tags: Tattooarten
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