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Karriere machen in der Tattoo-Szene – Wie wird man Tätowierer?

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Wie fasst man Fuß in so einer gestandenen Branche?

Karriere machen in der Tattoo-Szene – Wie wird man Tätowierer?

Aus Kundensicht sieht das Leben eines Tätowierers ziemlich entspannt aus: Er ist gut vernetzt, wird für seine Kunst bezahlt und arbeitet mit interessanten Menschen zusammen. Er macht eben sein Hobby zum Beruf und das ist ein 6er im Lotto wie man so schön sagt :) Aber wie fasst man Fuß in so einer gestandenen Branche? Wir zeigen, welche Voraussetzungen Du mitbringen solltest und wie Du erste Fortschritte als Tätowierer in der Szene machst.

Talent ist eine Frage der Übung: Beherrsche Dein Handwerk

Bevor es an die Tätowiermaschine geht, solltest Du ein grundlegendes Verständnis für Linien, Schattierungen und Farben entwickeln. Zum Tätowieren musst Du nicht unbedingt ein Da Vinci sein. Wenn Deine Arbeit über das Nachmalen von Schablonen hinausgehen soll, musst Du aber auf jeden Fall zeichnerisches Talent beweisen. Je brillanter Dein Zeichenstil auf Papier, desto leichter wird der Einstieg für Dich als Tätowierer.

 
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Größere Tattoostudios bieten eigene Ausbildungsgänge

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Prinzipiell darf jeder sich als Tätowierer bezeichnen.

Gibt es eine Berufsausbildung zum Tätowierer?

Kurze Antwort – nein. Prinzipiell darf jeder sich als Tätowierer bezeichnen. Dafür brauchst Du nicht einmal eine Tätowiermaschine, sondern nur einen Gewerbeschein. Gemäß der Infektionshygieneverordnung in Deutschland müssen Tätowierer über einen Sachkundenachweis verfügen. Fortbildungskurse für den Sachkundenachweis werden in fast jeder Stadt von Gesundheitsämtern oder Medizinern angeboten.

Fortbildungsmöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene

Größere Tattoostudios bieten eigene Ausbildungsgänge und mehrtägige Fortbildungen für angehende Tätowierer an. Fortbildungen beim Profi haben ihren Preis, daher lässt sich der Einstieg in die Szene am besten bewältigen, wenn Du nebenbei in einer anderen Branche jobbst oder aus einem anderen Beruf zum künstlerischen Schaffen übergehst.

Voll auf die Messe – Ohne Netzwerk geht es nicht

Wenn Du eine professionelle Ausbildung in einem namhaften Studio anstrebst, informiere Dich über die Szene und besuche Tattoomessen und Brachentreffen. Die Top-Studios kennen sich untereinander gut und grenzen sich durch individuelle Styles klar voneinander ab. Verschaffe Dir einen Überblick, wer was macht und versuche eine Strömung innerhalb der Szene zu finden, die gut zu Deinem persönlichen Stil passt. Hast Du ein eindrucksvolles Skizzenbuch vorzuweisen wage es ruhig, dein Vorbild auf einer Messe anzusprechen oder die Proben am Messestand Deines Traumstudios vorzulegen.

Der Arbeitsalltag eines Tätowierers: Diese Tätigkeiten gehören zu Deinem Aufgabenbereich

  • Einrichtung/Anmietung eines hygienisch einwandfreien Studios.
  • Vor- und Nachbereitung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsmaterialien.
  • Auskunft geben über Hygiene-Vorschriften
  • Beratung bei Komplikationen.
  • Verantwortungsvoller Einkauf von Farben und Arbeitsmaterialien.
  • Anfertigung von Skizzen ( Wanna Do´s ) und Schablonen.
  • Anfertigung freier Motive (auf der Haut oder auf dem Papier).
  • Tätowieren

Arbeiten als selbstständiger Tätowierer: Das musst Du beachten

Selbstständige haben viele Freiheiten aber auch viele Pflichten. Wenn Du auf Rechnung für Tattoostudios arbeiten oder Dein eigenes Studio eröffnen möchtest, solltest Du einige grundsätzliche Punkte beachten: Als Selbstständiger musst Du Dich eigenständig um Dinge wie Steuererklärungen, Versicherungsangelegenheiten und Deine Altersvorsorge kümmern. All diese Faktoren müssen bei der Berechnung des Stundenpreises beachtet werden. In Gründerseminaren vom Arbeitsamt oder der Industrie- und Handelskammer (IHK) kannst Du alles über die Grundlagen der Selbstständigkeit erfahren und einen persönlichen Businessplan erarbeiten.

Früh übt sich, wer mal Meister werden will

  • Die Vorbereitung auf Deine Karriere in der Tattooszene kann kaum früh genug beginnen. Mit der handfesten Ausbildung kannst Du allerding erst mit 18 Jahren anfangen.
  • Sei Dir Deiner Verantwortung als Tätowierer bewusst und schütze Dich unbedingt auch selbst mit Handschuhen und Mundschutz vor ansteckenden Infektionen.
  • Lege möglichst früh ein Skizzenbuch mit aussagekräftigen Werken an. Neben Deinem Können sollte sich hier auch Dein persönlicher Stil widerspiegeln.
  • Aussagekräftiger als Fortbildungsbescheinigungen sind Fotografien von Deinen entstandenen Werken. Gelingt Dir ein gutes Piece, halte es unbedingt fotografisch fest, damit Du es künftigen Arbeitgebern und Kooperationspartnern in Studios zeigen kannst.

Fazit: Viele Wege führen zur Tätowiermaschine

Egal, wie Du den Weg in die Branche angehst – bleibe verantwortungsvoll und halte Dich an den ungeschriebenen Kodex für Tätowierer. Findest Du ein Motiv zu schräg, kommt Dein Kunde betrunken zum Termin oder passt ein Tattoowunsch einfach nicht zu Deinem Stil, wahre Integrität und lehne Anfragen im Zweifelsfall ab. Wenn Deine Kunden zufrieden mit Deiner Arbeit sein sollen, musst Du es natürlich auch sein.

 

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