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Dotwork und Mandala Motive – Tattoos mit tausendjähriger Tradition?

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Dotwork und Mandala Motive kommen nie aus der Mode.

Dotwork und Mandala Motive – Tattoos mit tausendjähriger Tradition?

Großflächige Dotwork und Mandala Tattoos kommen wohl nie aus der Mode. Je feiner die Tattoonadeln, desto brillanter wirken die meditativen Bilder auf der Körperhaut. Die Dotwork Methode hat fraglos etwas Ursprüngliches an sich und wirkt deshalb besonders natürlich. Schließlich wurden schon die ersten Tätowierungen vor mehr als 5000 Jahren auf diese Weise unter die Haut gestochen.

Mandala und Dotwork: Wo liegt der Unterschied?

Als Mandala Tattoo werden alle kreisförmig angeordneten Motive bezeichnet, die sich um einen Mittelpunkt legen. Perfekte Symmetrie und sich wiederholende Formen bestimmen den Style. Mandalas lassen sich hervorragend mit der Dotwork Technik kombinieren. Beim Dotwork-Tattoo bilden viele Punkte ein Motiv. Je dichter die Punkte angeordnet werden,desto deutlicher zeichnet sich ein Schatten oder eine Linie ab. Traditionell werden Mandala und Dotwork Tattoos einfarbig schwarz gestaltet.

 
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Mit Dotwork lassen sich Schattierungen noch filligraner darstellen

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Mandala Motive gibt es in den unterschiedlichsten Formen

Die Ursprünge der Dotwork Technik

Tattoos, die aus vielen kleinen Punkten bestehen, haben eine Jahrtausende alte Geschichte. Kein Wunder, dass die ersten Tätowierungen in der Menschheitsgeschichte Dotworks waren: Bringt man einen eingefärbten Dorn unter die Haut, bleibt dort ein Punkt. Es handelt sich also um die einfachste und grundlegendste Technik des Tätowierens, auf der alle folgenden Stilrichtungen aufbauen.

Anfänge der Tattookultur

Wo die Tattookunst ihren Anfang nahm, ist nicht mehr eindeutig nachzuvollziehen. Es wird vermutet, dass das Tätowieren in verschiedenen Kulturen unabhängig voneinander entwickelt und praktiziert wurde. Eine der ältesten Tätowiertechniken ist die asiatische Tebori-Kunst. In Japan wird die Tebori-Kunst mit einfachen Bambusstöcken bis heute ausgeführt. Bei dieser Technik werden zwei bis zehn Nadeln an einem Stock befestigt.

Einflüsse der Mehndi Kunst

Mehndi oder Mehendi ist die indische Kunst der Körperbemalung mit Hennafarben. Hände, Arme und Beine werden in Indien und Pakistan traditionell mit Henna bemalt. Auch diese Technik beeinflusst heutige Mandala Trends. Blumige Muster und an die Körperform angepasste Dotworks erinnern fraglos an den Mehndi-Style, obwohl die ursprünglichen Henna-Tattoos deutlich gröber erscheinen und von Natur aus eine rötliche Farbe annehmen.

Gründe für ein Mandala-Dotwork-Tattoo


  • Die an die Körperform angepassten Linien und Punkte wirken natürlicher als dicke Old School Linien und New School Styles.
  • Mit feinen Pünktchen gestochen wirken große Motive leicht und feminin.
  • Große Flächen können kunstvoll und relativ kostengünstig gefüllt werden. Dotworks haben deshalb Wölkchen, Wellen und andere Füllmotive abgelöst.
  • Mandalas können versteckte Botschaften enthalten, kleine und mittelgroße Motive einrahmen oder rein dekorative Zwecke erfüllen. Der Interpretations- und Gestaltungsspielraum ist recht groß.

Extreme Formen des Dotworks: Cuts

In einigen südamerikanischen Stämmen ist es für Krieger üblich, ihren Körper über und über mit Narben zu schmücken. Dazu wird die Haut angeritzt und mit speziellen Pflanzenmischungen und Erde bearbeitet, damit die Narbenbildung möglichst stark ist. Einige extremer orientierte Studios haben sich auf das Cutten spezialisiert und bieten eine ähnliche Technik an. In modernen Studios wird allerdings mit Skalpell und Wunddesinfektion gearbeitet und nicht mit spitzen Steinen und Erde. Die Motive zur Kennzeichnung von tapferen Kriegern erinnern ebenfalls stark an Mandalas und die gleichmäßigen Schnitte werden wie Dotwork-Tattoos sehr gleichmäßig gemacht.

Tattoo-Styles mit symmetrischen Mustern

  1. Samoa Tätowierungen: Ein tatau ist für Samoaner etwas sehr Persönliches. Spitzen, Linien, Schildkrötenpanzer, Eidechsen und Gesichter sind typische Motive, die in die Muster mit eingebracht werden. Traditionell wird ein tatau mit einem Nadelkamm gestochen.
  2. Hawaii: Der Ursprung der in den 1990ern sehr populären Tribal Tattoos geht auf die hawaiianischen kakaus zurück. Formen wie Schildkröten, Eidechsen und Blumen werden mit Spitzen und Schnörkeln umrahmt. Auch Muster wie bei den samoanischen Techniken werden häufig gestochen. Hawaiianische Krieger trugen traditionell viele Tätowierungen, da nur die Härtesten die schmerzhafte Prozedur aushielten.
  3. Māori Tattoos: Die Māori Stämme in Neuseeland pflegten bis zur Ankunft der Europäer im 19. Jahrhundert die Tā moko Kunst. Dabei wird nicht mit Farbe tätowiert, sondern mit Kratzern und Schabern aus Knochen gearbeitet. Linienmuster im Gesicht, an den Oberschenkeln und am Po galten bei Männern als attraktiv, Frauen trugen die Muster auf den Lippen und am Kinn. Auch Waden und Rücken wurden häufig mit Linienmustern verschönert.
  4. Mehndi: Die Mehendi-Kunst hat ihren Ursprung im heutigen Pakistan und im Westen Indiens. Sie wird vorallem unter Frauen praktiziert.
  5. Südamerika: Bei den Azteken und Inkas waren großflächige, schwarze Dotworks trendy. Der Style erinnert an heutige Blackout-Tattoos mit weißen Carvings.
  6. Tattoos amerikanischer Ureinwohner: Auch amerikanische Stämme pflegten unterschiedliche Tattootraditionen, die an Mandalas und Dotwork erinnern. Seit tausenden Jahren ist es in Alaska beispielsweise üblich, drei Striche vom Mund bis zum Kinn zu tätowieren.

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Tags: Tattootrends
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